Kaum zu glauben, aber der Sommer ist schon wieder vorbei. Das luftig leichte Gefühl einer morgendlichen Sommerbrise und den ersten warmen Sonnenstrahlen, weicht dichten Nebelfeldern auf nassem Gras. Brrr – jetzt bloß keine kalten Füße bekommen. Aber irgendwie freue ich mich auch, mich in meine Herbstklamotten zu werfen. Mütze auf und los geht’s in den Stall.
Ich persönlich favorisiere den Zwiebel-Look. Über ein Thermounterhemd ziehe ich ein Langarmshirt, am besten ein Funktionsshirt, das schnell trocknet und den Schweiß beim Reiten nach außen transportiert. Darüber eine dünne Weste und als letzte Schicht eine Übergangsjacke. So bin ich bestens präpariert. Kuschelig warm eingepackt vor dem Reiten und auch danach. Auf eine Weste kann ich mittlerweile nicht mehr verzichten. Ein so praktisches Teilchen, dass mich beim Schrittreiten noch warmhält und auch nach getaner Arbeit, zum Beispiel beim Abmisten der Halle nicht auskühlen lässt.
Einer meiner Favoriten ist die Weste Aluhna von SPOOKS. Sie hält durch die Fleece-Innenseite angenehm warm und ist nicht zu dick. Der Zwei-Wege-Reißverschluss ist ein Muss bei einer Reitweste und die Kapuze lässt sich einfach abnehmen. Es ist mir ein Rätsel, warum Reitwesten überhaupt mit Kapuzen ausgestattet werden – mich stört das lästige auf- und abgewippe der Kapuze beim Reiten enorm.

Langarmshirts die schick und funktionell sind, sowie eine wirklich lange Lebensdauer haben, sind die von Pikeur. Ich habe mittlerweile zahlreiche in meinem Kleiderschrank, die auch nach Jahren und vielen, vielen Schleudergängen noch tip top aussehen.
Hier ein Shirt aus der neuen Herbst-Winter-Kollektion:

Als Übergangsjacke mag ich besonders diese formschöne Jacke von Kingsland aus Softshell und Fütterung. Die Kombi aus diesem Materialmix macht die Jacke zu einem Allrounder, die für viele Wetterlagen bestens geeignet ist.

Während ich im Herbst meine geliebten Lacklederstiefel von DeNiro auf Hochglanz poliere und pflege, um sie dann im Heizungskeller überwintern zu lassen, nehme ich zum Reiten wieder einfachen Lederreitstiefel her, die sich weitaus besser pflegen lassen in der Regen- und Matschzeit. Für Stallarbeiten, Pferde aufs Paddock bringen, etc. schlüpfe ich dann in meine wasserdichten Ariats. Die Stiefeletten sind mit dem Frontreißverschluss easy an- und auszuziehen und die Füße bleiben tatsächlich trocken.
Das sind sie:

Bei der Reithose variiere ich je nach Tagesform und Wetterlage. Die ganz dünnen Modelle bleiben allerdings ab jetzt lieber im Schrank. Und die gefütterten Softshell-Modelle müssen noch warten. Ich kann ja nicht jetzt schon meine besten Waffen gegen Frost und Kälte einsetzen… auch wenn mir manchmal danach ist. An die kälteren Tage muss ich mich erst mal wieder gewöhnen.
Ich hoffe, euch gefällt meine Auswahl.

